Im Vorfrühling von Immenstadt nach Nesselwang

Für diese 36,4 km lange Wanderung benötigte ich ca. 10,5 Stunden. Dabei überwand ich einen Anstieg von 1084 Höhenmetern. Vom Oberallgäu gelangte ich auf wunderschönen und aussichtsreichen Wegen hinüber ins Ostallgäu. Meist folgte ich dabei dem Verlauf der Wandertrilogie.

Von Immenstadt wanderte ich hinüber zum Schulzentrum und am Stadion vorbei zum Illersteg. Auf der anderen Seite gelangte ich zu den Rauhenzeller Baggerseen. Es war kurz vor Sonnenaufgang. Hinter dem letzten See lief ich hinauf zum Spielplatz und geradeaus zum Vereinshaus. Dort bog ich nach links ab. Ich unterquerte die B19. Linkshaltend gelangte ich zur Schranke bei der Mariengrotte. Dort tauchte ich in den Wald ein. Der Weg führte hügelig hinüber zu den Wiesen bei Greggenhofen.

In Gregenhofen querte ich die Kreisstraße und wanderte weiter nach Weiher. Dort bog ich rechts ab. Kurz darauf verließ ich das Sträußchen bergwärts. Beim Kreuz bot sich eine wunderschöne Aussicht ins Illertal. Ich folgte den Wegweisern hinauf zum Pavillon auf der Gebhardshöhe.

Ich verließ den Logenplatz nach Nordosten. Der Pfad stieg immer weiter über Wiesen bergan. Anschließen gelangte ich über den Gratweg zum felsigen Gipfelaufbau des Falkenstein. Von dort konnte ich meinen Blick über das Zillertal bis zu den Bergen rund um Immenstadt und dem Hauchenderg schweifen lassen.

Nach einer kleinen Rast folgte ich weiter dem Grat. Über eine Treppe stieg ich ein Stück nach Nordwesten abwärts. Am Waldrand hielt ich mich  links. Unterhalb von Felsbändern schländerte ich wunderschön dahin. Nach einigen Minuten stieß ich auf einen häßlichen neue Forstweg. Bei der Abzweigung nach Rottach stieg ich hinauf zur Anhöhe. Auf den Wiesen genoß ich sogleich wieder die Wanderung. Ich tauchte in den Wald ein und wanderte hinunter zur Forststraße. Auf dieser erreichte ich die Wiesen oberhalb von Brackenberg.

Von hier oben boten sich herrliche Ausblicke in die nahe und ferne Umgebung. Frohen Mutes erreichte ich die Ruine Vorderburg. Von hier beginnt der Rottachberg wieder abzufallen.

Nach einer Wiese folgte im Wald eine Leiter, die die alte knifflige Passage des Steiges deutlich erleichterte. Über rutschigen Schnee gelangte ich hinunter zur Alpe Müllers Berg. Ich blieb weiter dem Bergrücken treu. Nach einer ausgedehnten Waldstrecke bog ich Richttung Vorderburg ab. Der Weg schlängelte sich durch die offene Hügellandschaft.

Ich querte die Kreisstraße. Immer tiefer wanderte ich hinab in die Senke zum Kranzegger Bach. Diesem folgte ich abwärts zum Geratser Wasserfall.

Kurz darauf lief ich auf einem Sträßchen talwärts zur ehemaligen Sennerei von Rieder. Hinter dem Gebäude wartete schon der nächste Anstieg nach Uttenbühl. Ich bog links ab. Am Waldrand entlang strebte ich Ried zu. Kurz folgte ich von dort der Straße nach Nordosten, bis ich durch einen Tobel zum Rottachsee hinab wanderte.

Am See entlang erreichte ich Petersthal. Bei der Freizeitanlage verließ ich das Ufer. Hinter dem Örtchen spazierte ich durch einen wunderschönen Tobel hinauf nach Burgkranzegg. Nach einem Schlenker durch die Häuser befand ich mich auch schon im Anstieg zum Burgkranzegger Horn. Der gesamte Rottachsee lang nun in einiger Entfernung vor mir ausgebreitet. Auf dem Waldsteig zum Gipfel warteten 13 regionale Fragen darauf gelöst zu werden. Oben angekommen öffnete sich der Blick rasch weit hinein ins Ostallgäu.

Auf der Höhe wanderte ich immer leicht fallend hinüber nach Mittelberg. Dort bog ich in den Panoramaweg ein. Die Landschaft von hier oben war so herrlich, so dass ich mich am Ende mit etwas Wehmut von diesen Ausblicken lösen musste.

Vorbei an der Wanderbank gelangte ich hinein in den Ort. Durch die Straßen Kirchlinde, Lindenstraße, Mühlbachstraße und Mittelburgweg querte ich ihn. Durch Wiesen lief ich zur Steinmeile. Dahinter folgte ich ein Stück einem kleinen Bächlein. An der Hauptstraße bog ich rechts ab. Nach wenigen Minuten erreichte ich die ersten Häuser von Oy. Durch die Sonnenmulde gelangte ich zum Kurhaus.

Von dort wanderte ich nach Südosten hinab zur Bundesstraße. Ich unterquerte diese. In Haslach hielt ich mich entlang der Bahnlinie. Schnell ließ ich die Häuser wieder hinter mir.

Ich folgte den Wegweisern zur Römerbrück, auf der ich das Tal der Wertach überqueren konnte. Dort genoss ich die letzen Strahlen der Abendsonne.

Hinter Gschwend wechselte ich auf die andere Seite der Staatsstraße. Ich lief an einem Firmengelände entlang. Nahe der Banlinie umrundete ich den Hügel. Bei den ersten Häusern von Nesselwang lief ich über den Bahnübergang. Am Friedhof vorbei gelangte ich hinein in den Ort. Durch die Poststraße wanderte ich zum Kurpark und zum Bahnhof. Mit dem nächsten Zug trat ich die Heimreise an.