Immenstadt – Oberstdorf

Angespornt durch eine 24 km Challenge begab ich mich heute Vormittag auf eine lange Wanderung. Am Ende wurden es 38,5 km mit 1210 Höhenmetern im Anstieg. Die Wetteraussichten waren miserabel da eine Regenfront durchziehen sollte. Zunächst schien die Sonne und ein starker Wind blies. Ich wollte hinaus und genießen. Um genügend Proviant dabei zu haben, ging ich an der Bäckerei vorbei. Dort wartete aber viele Kunden, so dass ich mich umentschied und gleich startete.

Am Schulzentrum vorbei gelangte ich zum Illersteg. Auf der anderen Seite war es nicht mehr weit bis zu den Rauhenzeller Baggerseen. Bei den zahlreichen Bänken bietet sich eine Rast geradezu an. Ich war aber erst vor Kurzem los gelaufen und wollte weiter. Die Wetterfront begann aufzuziehen. Davon ließ ich mich überhaupt nicht beeindrucken. Hinter den beiden Seen lief ich nach Südosten durch den Ort und unterquerte die B19.

Linker Hand warf ich einen Blick in das angrenzende Moor. Ich wechselte unter der Staatsstraße hindurch. Auf dem Fahrweg nach Häuser wanderte ich nach Südosten. Nach der Rechtskurve bog ich links ab zum Segelflugplatz. Südwärts erreichte ich in wenigen Minuten Agathazell. Es begann zu regen.

Dem Sträßchen nach Häuser folgte ich kurz, bis mich links ein Fußweg zum Agathazeller Moos brachte. Auf dem Holzweg durchschritt ich die herrliche Landschaft. Beim Steinbruch einem bedeutenden Geotop genoss ich die Aussicht vom Steg.

Danach wanderte ich zurück über den Parkplatz. Hinter der Fabrikhalle begann ich den Aufstieg zum Weinberg. Über zahlreiche Stufen arbeitete ich mich hinauf zur Weinberghöhe. Hier wurde im 19. Jahrhundert tatsächlich Wein angebaut. Waldlücken boten immer wieder Tiefblicke auf Burgberg.

Auf dem Lehrwanderpfad wanderte ich oberhalb der Ostseite des Ortes weiter südwärts. Ich querte die Straße zum Gasthof Alpenblick, lief am Schützenhaus vorbei und war kurz darauf bei der Steinebichlkappelle. Von dort stieg ich hinab ins Bachtel. Ich folgte dem Bach aufwärts. Der Steig mündete wieder auf die Straße hinauf zum Alpenblick, den ich vorbei an der Alpe Weiherle gemütlich erreichte.

Am Anfang des Parkplatzes bog ich rechts ab. Nach der Waldpassage hielt ich mich am Rand der Wiese bergauf. Wieder im Wald folgte ich dem Forstweg abwärts. Den Wegweisern nach Winkel folgend galt es bald darauf über eine steile Treppe abzusteigen. Auf wieder flacherem Wanderweg strebte ich dem Örtchen zu und überquerte dort die Starzlach. Wenig später bog ich links ab und lief ein Stück den Fahrweg zur Berghoferwaldalpe hinauf, bis ich nach Süden nach Berghofen abzweigen konnte.

Ich wanderte den Burgweg entlang bis zur Schellenbergstraße. Links und wieder rechts befand ich mich im Fluhensteinweg, der mich zur Ostrachbrücke brachte. Es regnete in Strömen. Kurzzeitig dachte ich sogar daran die Tour abzubrechen. Ich querte den Fluss und kurz darauf die Bundesstraße. Hinter der Kaserne folgte ich der Richard-Wagner-Straße zum Landratsamt in Sonthofen. Südlich davon in der Fußgängerzone deckte ich mich mit einer Brotzeit ein.

Mittlerweile hatte sich das Wetter komplett gewandelt. Die Regenwolken waren einem blauen Himmel gewichen und die wärmende Sonne streichelte meine Seele. Nach Süden wanderte ich an der Kirche St. Michael vorbei. Die Marktstraße mündete in die Altstädter Straße. Bei der Kulturwerkstatt hielt ich mich bergauf. Unterhalb der Burg lief ich mit herrlicher Fernsicht hinüber zum Bachtel und hinauf nach Beilenberg.

In Beilenberg bog ich links ab zum ehemaligen Truppenübungsplatz. Den Abzweig nach Altstädten ignorierte ich. Bei der zweiten Möglichkeit wanderte ich rechts durch die Wiesen hinauf zum Leybachtobel. Diesem folgte ich aufwärts bis ich ihn nach Hochweiler Verließ. Dort ging es hinauf zum Hinanger Bach.

Am Bach stieg ich hinab bis oberhalb des Wasserfalles. Ich verließ den Tobel, querte die Straße zur Sonnenklause und wanderte über die Wiesen oberhalb von Hinang und Schöllang. Später wechselte der Weg in den Wald. Vor dem Eybachtobel wartete noch ein wunderschöner Aussichtsplatz auf mich, denn ich aber wegen der noch vor mir liegenden Wegstrecke nicht ausgiebig genießen konnte.

Am Eybach wanderte ich hinauf bis nach rechts ein Weg aus dem Tobel hinaus führte. Ein kurzes Stück verlor ich wieder an Höhe. Auf dem nächsten Forstweg arbeitete ich mich stetig steigend hinauf zum Stitzel. Hier weideten zahlreiche Kühe. Beim Foto der grandiosen Aussicht musste ich immer damit rechnen von neugierigen Kühen belagert zu werden.