Über den Rottachberg zum Widdumer Weiher

Auf 26 km wanderte ich  gemühtlich durch das Illertal, überschritt den Rottachberg, querte bei der Greifenmühle die Rottach, lief hinüber ins Illertal nach Ruchis und Kühbach und stattete, bevor ich über Martinszell zum Bahnhof in Oberdorf wanderte, dem Widdumer Weiher einen Besuch ab. Für die gesamte Strecke benötigte ich ca.  7,5 Stunden.

Ich lief in Immenstadt in die Salzstraße und folgte der Eisenbahnstrecke nach Norden bis zum Tunnel. Auf der anderen Seite wanderte ich am Schulzentrum vorbei zur Iller. Der Steg brachte mich hinüber zu den Rauhenzeller Baggerseen. An deren Ende lief ich eine Serpentine hinauf zum Spielplatz. Beim Feuerwehrhaus bog ich links ab. Kurz darauf erreichte ich die B19. Auf der kleinen Straße lief ich entlang der Bundesstraße nordwärts bis kurz vor die Mariengrotte.

Hier begann ich nun den langsamen Anstieg zu den westlichen Ausläufern von Rottachberg und Humbacher Berg. Durch den Wald erreichte ich Greggenhofen. Geradeaus war ich nach wenigen Minuten in Weiher. Dort hielt ich mich kurz rechts, um dann wieder nach Links bergwärts abzubiegen. An einem Kreuz vorbei, mit heute regnerischer Aussicht in das obere Illertal, wanderte ich hinauf zur Gebhardshöhe.

Nach einer kleinen Rast folgte ich dem Höhenzug weiter nach Nordosten. Später gelangte ich über den Gratweg zu den Wiesen unterhalb des Gipfels des Falkensteins. Von hier war es nur noch ein Katzensprung zum Kreuz. Nach dem Blick über das Illertal zum Hauchenberg hielt ich mich immer noch nach Nordosten. Ich stieg hinab nach Hinterberg. Dort bog ich links ab. Wenige Meter später verließ ich den Forstweg rechter Hand und wanderte durch junge Kiefernanpflanzungen. Hinter dieser fast romantischen Passage folgten weite Wiesen. Westwärts stieg ich anschließend zu einem Forstweg hinunter, der mich weiter nach Nordosten leitete. Nach diesem langweiligen Abschnitt folgte endlich wieder ein angenehmer Pfad über Wiesen und durch Waldstücke zur Ruine Vorderburg.

Dahinter erleichterte mir eine Eisentreppe den Abstieg zur Müllersberg-Alpe. Der Bergrücken wendet sich immer mehr nach Osten. Nach einer langen Waldstrecke erreiche ich schließlich nach links die Alte Salzstraße. Auf ihr wanderte ich westwärts zur Greifenmühle. Dort überquerte ich die Rottach. Ich verließ die Kreisstraße hinter der Brücke sofort wieder ostwärts. Auf der anderen Seite des Flusses lief ich hinauf nach Riedis. Dahinter wurde es wieder sehr einsam. Durch die Wiesen wanderte ich nach Ruchis. Von dort gelangte ich hinab nach Kühbach.

Hier zeigte mir ein Wegweiser nach Norden die Richtung zum Widdumer Weiher. Hinter dem nächsten Hügel bog ich nach links in das Naturschutzgebiet des Gewässers ein. Am Westende hielt ich mich links. Durch die Wiesen lief ich hinüber nach Häuser. Dort querte ich die Iller. Nach wenigen Minuten war ich in Martinszell angelangt. Hinter der Kirche folgte ich dem Fußweg hinauf zum Kreisverkehr. Von hier war es nicht mehr weit nach Oberdorf hinein und zum Bahnhof. Ich lief über die Brücke und stieg auf der Westseite in einen Zug zurück nach Immenstadt.