Von Dietmannsried nach Immenstadt

Dieser sehr lange Marsch war 45,3 km lang und dauerte inklusive Pausen ca. 13 Stunden. Dabei überwand ich 1347 Höhenmeter im Anstieg. Unterwegs erwarteten mich eine traumhafte Allgäuer Landschaft und viele Fernblicke.

Um nach der Tour nicht noch eine Zugfahrt hinter mich bringen zu müssen, legte ich diese an den Anfang und startete in Dietmannsried. Von Immenstadt benötigte der Zug über Kempten ca. eine halbe Stunde.

Vom Bahnhof in Dietmannsried lief ich nach links durch die Bahnhofstraße Richtung Ortsmitte. Dort bog ich in die Krugzeller Straße ein. Ich wanderte aus dem Ort hinaus und gelangen an das Hochufer der Iller. Auf der alten Straße die zu einem Fuß- und Radweg umfunktioniert wurde lief ich hinunter zur Hauptstraße. In südlicher Richtung gelangte ich an die Iller. Ich queren diese nach Krugzell.

An der nächsten Kreuzung bog ich nach links ab. Ich blieb auf dem Fußweg neben der Straße und gelangte bei der Kirche in den Ort. Beim Gasthof Hirsch querte ich die Ortsstraße. Hinter dem Gebäude wanderte ich durch den Pfarrwaldweg zur Grundschule und weiter über einen Fußweg durch die Wiesen zur Iselmühle.

Nach Westen lief ich hinab zum Altusrieder Bach, den ich querte. Die hügelige Landschaft war sehr abwechslungsreich. Zwischen kleinen Waldstücken lagen weite Wiesen eingebettet. Hinter den nächsten Häusern und einer Linkskurve folgte kurz darauf eine lange Allee. Bei Lamineten traf ich auf ein Teersträßchen. Auf diesem wanderte ich nun südwestwärts über Reicharten, Wolfen, Hohenrad und Maisenbaindt nach Wiggensbach.

Hinter der Kirche bog ich in den Blenderweg ein. Nach den letzten Häusern lief ich links zum Wanderparkplatz. Am Waldrand entlang verlief ein gemütliches Sträßchen. Bei Blenden begann ich nach rechts den Aufstieg zum Blender. Am Kreuz vorbei querte ich eine Wiese. Beim Funkturm genoss ich eine herrliche Aussicht über das Vorland hinüber zu den Allgäuer Alpen.

Nach einer lohnenden Rast folgte ich wenige Minuten dem Pfad über den Rauhenstein nach Südwesten. Der Wiesenpfad mündete in einen Wirtschaftsweg. Ich bog nach links ab. Wieder auf dem Sträßchen lief ich hinunter nach Wegscheidel, wo ich die Staatsstraße querte.

An mehreren Höfen vorbei schlenderte ich schon fast hinüber nach Eschach, so gemütlich war der Weg. Dort angekommen hielt ich mich bei der Kapelle bergauf. Über den Hangweg erreichte ich den Eschacher Weiher.

Nun war ich am Rande der Adelegg angelangt. Ein kleines Stück folgte ich der Straße nach Westen, bevor ich links in den Wald eintauchte. Der Forstweg stieg langsam an. An der nächsten Abzweigung verließ ich ihn aber schon wieder. Geradeaus haltend lief ich am Hohenkapf entlang. Über einen Fußweg verlor ich rasch an Höhe. Nach einer letzten ausgedehnten Serpentine erreichte ich wieder einen Forstweg.

Am Waldrand entlang wanderte ich weiter hinab ins Wengener Tal. Der Weg knickte kurz darauf scharf nach rechts ab. In Widmannsried angekommen querte ich die Staatsstraße. Nach den Höfen von Obereinöden hielt ich mich links.

Nun begann der Anstieg zum Sonneckgrat. Im Wald hielt ich mich an der Abzweigung links. Der Forstweg wurde schnell zu einer Wiesenschneise. Diese war noch recht gut begehbar. Wieder auf breiterem Weg, musste ich auf die Beschilderung achten, um auch wirklich auf den Gratweg zu gelangen.

Westwärts wanderte ich zur Sonneckhöhe. Kurz dahinter verließ ich die Anhöhen. Nach Süden stieg ich ins Weitnauer Tal ab. Auf einem Teersträßchen unterquerte ich die B12 nach Engelhirsch. An der Kapelle bog ich links ab. Ich traf auf die ehemalige Eisenbahntrasse. Dahinter musste ich ein Stück der Kreisstraße nach rechts folgen, bis ich sie nach Waltrams verlassen konnte.

Hinter dem Örtchen begann der steile Anstieg zum Hauchenberg. Nach wenigen Minuten auf dem Forstweg gelangte ich zu einem schmalen Steig. Kurz vor dem Höchsten Punkt erreichte ich einen Querweg. Dort bot sich ein schöner Blick ins Weitnauer Tal. Direkt auf dem Grat stand ein Kreuz im Wald.

Geradeaus weiter wandernd war ich sogleich auf dem Weg hinunter nach Diepolz. Ich umrundete das Bergbauernmuseum. Im Ort querte ich die Kreisstraße. Entlang der Straße nach Knottenried erreichte ich den Loipenparkplatz. Der Anstieg nach Knottenried war deutlich weniger anstrengend als auf die beiden Hügelketten zuvor.

Oben angekommen war der letzte richtige Anstieg der Tour Geschichte. An der Hauptstraße bog ich links ab, kurz darauf rechts und am Orstende wieder rechts. Nach diesem Schlenker durch den Ort folgte ich dem Wiesenpfad hinab nach Luitharz. Dort lief ich nach Westen auf dem Sträßchen zu Staatsstraße und an dieser weiter südwärts nach Zaumberg. Ich wanderte durch die Häuser und folgte den Wegweisern hinunter zum Alpsee.

Beim Strandbad Hauser unterquerte ich die Eisenbahn. Auf der Strandpromenade lief ich linkshaltend zum Hafen von Bühl. Ich folgte dem Badeweg entlang der Konstanzer Aach und der Eisenbahn hinein nach Immenstadt zu meinem Ziel.