Von Hergatz nach Oberstaufen

Hergatz liegt so langsam an der Schwelle vom Westallgäu zur Bodenseeregion. Von dort wanderte ich heute 29,3 km hinauf nach Oberstaufen. Die 910 m Anstiege waren leicht zu bewältigen, da sie sich im stetigen Auf und Ab des Geländes verteilten. Für diese Tour benötigte ich gemütliche 8,5 Stunden.

Ich verließ den Bahnhof. Durch die Bahnhofstraße lief ich links hinunter zur Bregenzer Straße. Dieser folgte ich südwärts bis zur Bundesstraße. Auf der anderen Seite querte ich kurz darauf die Leiblach. In Wigratzbad kaufte ich mir in der Käseglocke ein Stück Bergkäse. Gegenüber dem Geschäft wanderte ich westwärts durch die Häuser und Höfe hinaus in die Wiesen. Dahinter gelangte ich in den Wald. Durch den dichten Bewuchs konnte ich die Leiblich aber nicht zu Gesicht bekommen. Nach Süden öffnete sich langsam der Blick Richtung Opfenbach.

Über Göritz gelangte ich schließlich nach Opfenbach hinein. An der Hauptstraße hielt ich mich links und gleich wieder rechts zur Feuerwehr. Ich folgte dem Bogen der Straße. Vorbei am Altenheim erreichte ich den Opfenbach. Von der folgenden Kreuzung wanderte ich nach Südosten hinauf nach Litzis. Schon seit einer Weile war der Waldsee angeschrieben. So konnte ich den weiteren Weg nicht verfehlen. Hinter den Häusern verließ ich am Waldrand das Teersträßchen bergauf.

Ich folgte dem Forstweg durch den Wald. An einer Mehrfachgabelung hielt ich mich weiter aufwärts. Richtung Waldsee verließ ich schließlich den breiten Kiesweg und wanderte auf einem Fußweg durch das Lindenberger Moos an das Ufer des  Sees. Vorbei am Waldseebad gelangte ich zum Restaurant an der Ostseite. Dort wand ich mich kurz nach Norden, um anschließend dem Moosbach folgend nach Lindenberg hinein zu gelangen.

Ich durchstreifte den Stadtkern zur Stadtpfarrkirche, den ich war noch nie vor diesem imposanten Gebäude gestanden. Von dort wanderte ich durch die Haupt- und Hirschstraße südostwärts zum Friedhof. Diesen querte ich zur Sandstraße. Nach Norden gelangte ich in die Bergstraße. Dieser folgte ich bergauf. Durch einen Tunnel wechselte ich auf die andere Seite der Alpenstraße. In Ruppenmanklitz bog ich links ab. Durch die Wiesen lief ich hinüber nach Schreckenmanklitz. Ich genoss die herrliche Aussicht. Auf dem kleinen Sträßchen ging es für mich nun zügig hinunter nach Rottach bzw. Weiler.

Ich folgte dem Hausbach aufwärts bis zur St. Blasius Kirche. Vor dem Eingang wendete ich mich nach Süden. Ich folgte den Wegweisern nach Untertrogen. Auf der anderen Seite des Friedhofes begann für mich der Anstieg zur nächsten Hügelkette. Nach wenigen Minuten ließ ich den Ort hinter mir. Auf dem Fußweg wanderte ich durch Waldstücke und über Wiesen abwechslungsreich hinauf nach Riegen. Das letzte Stück nach Untertrogen musste ich leider auf der Kreisstraße zurück legen, da keine Alternative zur Verfügung stand. Hier konnte ich nun nach links in die Hausbachklamm eintauchen. Auf dem Steig entlang des Wassers kam ich zügig bachaufwärts voran. An der nächsten Möglichkeit verließ ich die Klamm wieder nach Osten. In Längene lief ich durch die Häuser und weiter durch den nächsten Tobel nach Unterreute. Dort bog ich rechts ab und war nach wenigen Minuten in Oberreute angekommen.

Ich querte die Hauptstraße. Vorbei an der Kirche wanderte ich weiter nach Südosten in die Hirschbergstraße, der ich wenige Meter nach links folgte, bis der Fußweg zu den Tennisplätzen und zum Freibad bergaufwärts abzweigte. Oben angekommen war es nicht mehr weit bis zum Sträßchen Schlößle. An dessen Ende nahm ich den herrlichen Wiesenweg hinüber nach Irsengund. Ich wanderte durch die Siedlung zur Hochgratstraße, die ich bereits in der ersten Kurve wieder verließ. In mehreren Serpentinen gelangte ich hinunter zum Waldrand. Ich querte einen Bach. Jetzt befand ich mich bereits auf Oberstaufener Flur. Oberhalb von Gschwend lief ich rechts hinauf zur Bundesstraße und auf der anderen Seite weiter bis nach Hinterreute. Im folgenden musste ich die Senke nach Laufenegg durchwandern. Von dort stieg ich hinauf zum Berghof Paradies. Nun folgte die letzte Steigung bis auf den Kapf. Meist durch Wald ging es für mich nun hinab zum Kalvarienberg. Am unteren Ende des Kreuzweges nutze ich die Schloßstraße hinein nach Oberstaufen. Hinter der Kirche lief ich durch die Bahnhofstraße zum Bahnhof. Mit dem nächsten Regionalzug fuhr ich zurück nach Immenstadt.