Von Immenstadt nach Oberstaufen

Auf dieser rund 24 km langen Wanderung lief ich von Immenstadt immer auf der Südseite des Konstanzer Tales bis zum Hündlekopf. Dort stieg ich hinab zur Talstation. Über Hinterstaufen erreichte ich schließlich mein Ziel den Bahnhof von Oberstaufen. Da der Weg meist auf halber Höhe dahinplätschert, sind die zu bewältigenden Höhenmeter mit 920 m recht moderat.

Auf der Suche nach Proviant lief ich zunächst zu meiner Hausbäckerei. Wie immer war die Schlange davor viel zu lang, um warten zu wollen. So wanderte ich weiter durch Immenstadt bis zum Bahnhof. Gut eingedeckt folgte ich den Bahngleisen nach Westen. Ich querte auf die andere Seite zum Kreisverkehr. Dort nutze ich nach links den ansteigenden Fußweg zur Welzereute. Diese verließ ich aber gleich wieder bei den letzten Häusern am Hornbach. Ich stieg in mehreren Serpentinen hinauf zum Hornweg. Diesem folgte ich westwärts unterhalb des Immenstädter Horns durch die vielen Tobel nach Bühl am Alpsee.

Ich lief hinab zur Rieder Steige. Dieser folgte ich kurz aufwärts, bis nach rechts der Ergelweg abzweigte. Über diesen wanderte ich in wenigen Minuten hinauf nach Rieder. Ich hielt mich rechts und gleich wieder links. Auf den Wegweisern war bereits die Gschwenderberg-Alpe angeschrieben. Ich verließ die Häuser und stieg immer steiler hinauf zum Wald. Unten im Tobel war der Wasserfall deutlich zu hören. Am Waldrand bei der Hochberg-Alpe verließ ich den Fahrweg, querte auf einem Steig den Bach und erreichte durch wechselndes Gelände die Gschwenderberg-Alpe. Ich genoß den Anblick dieser uralten Hütte. Doch dann musste ich mich leider wieder los reißen, denn ich hatte noch so einige Kilometer vor mir.

Auf der anderen Seite des Alpweges ging es gleich weiter bergauf. Über Wiesen erreichte ich den Wald. Nach einer längeren Serpentine hielt ich mich an der Weggabelung geradeaus. Ich erreichte die in herrliche Alpweiden eingebettete Starkatsgund-Alpe. Die Aussicht in die Umgebung war bereits ein echter Augenschmaus. Ich folgte dem Fahrweg hinunter zum Waldrand. Dort bog ich nach links ab. Die Kleine-Starkatsgund-Alpe ließ ich oberhalb von mir liegen. Hinter dem nächsten Tobel war ich nach wenigen Minuten bei der Alpsee-Bergwelt angekommen. Wegen der geschlossenen Sesselbahn war es hier oben recht ruhig.

Ich ließ mir diese Gelegenheit nicht entgehen und fotografierte die Einrichtungen hier oben. Danach verließ ich diesen touristischen Hotspot nach Westen. Ich wanderte hinüber zur Unteren Kalle. Dahinter querte ich dein kleinen Bach und folgte dem Auf und Ab des Weges zur Rauhgund-Alpe.

Gemütlich streife ich fast eben dahin. Ständig hatte ich die hügelige Landschaft rund um das Konstanzer Tal im Blick. Über die Schwingund-Alpe und die Huberschwändle-Alpe kam ich schließlich zur Sämel-Alpe. Dahinter stieg der Weg hinauf zur Schaffner-Alpe. An der Abzweigung mochte ich nicht hinauf zum Klammen, sondern weiter zur Kuhschwand-Alpe. In einem weiten Bogen durchwanderte ich den Kessel bei der Unteren Klamm-Alpe und der Herreberg-Alpe.

Bei der Moos-Alpe unternahm ich den kurzen Abstecher hinauf zum Kreuz. Von dort hatte ich eine gute Sicht auf den nächsten Anstieg zur Hochsiedel-Alpe. Über die Alpwiesen lief ich hinüber zur Hochsiedel Sesselbahn. Von dort waren noch einige Höhenmeter zu bewältigen, bis ich endlich auf dem Hündlekopf angelangt war. Die tief stehende Sonne tauchte die gesamte Landschaft in ein romantisches Licht.

Nachdem ich die Aussicht genossen hatte, begann ich den Abstieg zur Talstation der Hündlebahn. Entlang der Bundesstraße wanderte ich westwärts zur Hubertusstube. Ich folgte dem Sträßchen durch Hinterstaufen nach Bad Rain. Über den Naturpark Rainwald gelangte ich wieder zur Bundesstraße. Wenige Minuten später war ich am Bahnhof von Oberstaufen angekommen. Mit einem nächsten Zug fuhr ich zurück nach Immenstadt.